5 Dinge, die wir am Tegernsee über Papier lernten

Papier ist halt Papier – und eine Führung in der Papierfabrik Gmund eher etwas für ältere Leute. Dachten wir. Und wurden überrascht …

No. 1: Im kleinen Örtchen Gmund am Tegernsee entsteht kein gewöhnliches Papier. Es wird weltweit und für unterschiedlichste Anlässe eingesetzt, u. a. im Königshaus in Jordanien oder für die goldenen Umschläge bei der Oscarverleihung.

No. 2: Man kann Papier nutzen und gleichzeitig die Wälder retten. Denn alle in Gmund hergestellten Papiere unterliegen den Standards des Forest Stewardship Councils (FSC). Eine gemeinnützige, weltweit agierende Organisation, die dem Schutz der Wälder dient.

No. 3: Papier entsteht quasi schneller als ein hartgekochtes Ei. Denn es dauert nur zwei Minuten, bis der Rohstoffbrei durch die Maschine gelaufen ist und am Ende als fertiges Papier aufgerollt wird.

No. 4: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Das gilt in Gmund ganz besonders, denn jedes Blatt wird kontrolliert. Durch diese Qualitätskontrolle – in der schon seit jeher nur Frauen arbeiten – laufen täglich ganze zehn Tonnen Papier.

No. 5: Maschinen verbrauchen nicht nur Strom, sie produzieren ihn auch. So wie die Schneidemaschine in der Papierfabrik, bei der durch Reibung Energie gewonnen wird.


GMUND PAPIERFABRIK
Mangfallstraße 5
83703 Gmund am Tegernsee

 

 

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