5 Filme beim DOK.fest 2018, die ihr gesehen haben solltet

Zugegeben, wir sind eigentlich nicht die klassischen Doku-Fans. Aber durch unser Medienwissenschaftsstudium haben wir zumindest gelernt, dass es auch echt coole Dokumentarfilme gibt. Gerade jetzt, wo das Wetter pünktlich zum Start des DOK.fests (2. bis 13. Mai) wieder etwas kinotauglicher geworden ist, lohnt es sich, einen Blick ins Programm zu werfen – und dann natürlich den ein oder anderen Film auch wirklich anzusehen. Unsere Highlights haben wir schon mal für euch zusammengestellt:

No. 1: Wie es ist als Kind im Kriegsgebiet aufzuwachsen, das wissen bei uns teilweise gerade noch die Eltern oder Großeltern. Für uns ist das deshalb manchmal nur schwer vorstellbar. Das Filmteam von „THE DISTANT BARKING DOGS“ hat den 10-jährigen Oleg ein Jahr lang begleitet. Und zeigt in einem berührenden Film, wie sich die Kindheit verändert, wenn man in der Nähe von Explosionen und Gefechten groß wird.

THE DISTANT BARKING DOGS
Vorstellungen am 06.05. (18.30 Uhr City 2), 08.05. (14.00 Atelier), 10.05. (19.00 Uhr HFF) und 13.05. (18.00 Uhr Museum Fünf Kontinente)

No. 2: Silvana ist lesbisch, Feministin, Punk-Rapperin und die Frontfigur einer politischen Jugendbewegung in Schweden. Das Filmteam hat sie mehrere Jahre begleitet – und war so auch dabei, wie sie von der Underground-Künstlerin zum Star in der schwedischen Szene wurde. Schon im Trailer sieht man, dass es sich um ein Porträt über eine starke junge Frau handelt. Macht Lust, die ganze Geschichte zu sehen.

SILVANA
Vorstellungen am 03.05 (21.30 Uhr Deutsches Theater), 07.05. (22.00 Uhr City 2) und 09.05. (19.00 Uhr Atelier).

No. 3: Der Film „A WOMAN CAPTURED“ erzählt die Geschichte von Marish. Eine Geschichte über moderne Sklaverei. Denn Marish lebt seit mehr als zehn Jahren als unbezahlte Haushaltshilfe bei einer reichen Familie in Ungarn. Zusätzlich arbeitet sie in einer Fabrik. Den Lohn muss sie abgeben. Wenn sie träumt, träumt sie davon mit ihrer 16-jährigen Tochter zusammen zu leben.

A WOMAN CAPTURED
Vorstellungen am 04.05. (18.30 Uhr City 3), 06.05 (18.30 Uhr Rio 2) und 10.05. (16.30 Uhr Atelier).

No. 4: Stellt euch vor, eure Mutter hätte ein Tagebuch geschrieben. Nur für euch. Das hat Elisheva Rise aus Israel gemacht. Für jedes ihrer sieben Kinder. Nach ihrem Tod beginnen die Geschwister zu lesen. Bei dieser Reise in die Vergangenheit, die gleichzeitig eine Auseinandersetzung mit der Kindheit Israels selbst ist, wurden sie von einem Filmteam begleitet.

ELISH’S NOTEBOOKS
Vorstellungen am 06.05. (14.00 Uhr Neues Maxim), 08.05. (17.00 Uhr Filmmuseum) und 11.05. (17.00 Uhr Atelier)

DOKfest_ELISH_S_NOTEBOOKS_1
Foto: DOK.fest München_ELISH’S NOTEBOOK

No. 5: Nach dem Terroranschlag vom 11. September haben viele Jugendliche in den USA ihr Leben neu ausgerichtet und sind durch die Politik motiviert zum Militär gegangen. Der Film „JOE BOOTS“ erzählt die Geschichte von einem dieser Jugendlichen. Wie er die Entscheidung getroffen, aber auch, wie er dann nach seiner Rückkehr aus dem Irak die Kontrolle über sein Leben verloren hat.

JOE BOOTS
Vorstellungen am 03.05 (8.40 Uhr Gasteig) und 04.05. (8.40 Uhr Gasteig).

Das ganze Programm findet ihr hier. Viel Spaß im Kino!

 

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